Seifenmarathon Teil 4 - die letzten im Urlaub

Im letzten Blogartikel berichtete ich euch davon, dass mein Natriumhydroxid ausgegangen war. Aber siehe da, die Post hat nur wenige Tage später eine neue Lieferung gebracht und ich konnte die letzten Seifen meines Urlaubs herstellen. Nun sind sie aus der Form, aufgehübscht, abgelichtet und warten auf ihre Vorstellung! Sehr selbst:

Den Anfang machen auch hier wieder meine neuen Haarseifen.

Alle %-Zahlen, bis auf die 15%, hatte ich bereits in den Tagen zuvor gesiedet ... alle in meinen Milky Way Molds. Nachdem sich das nun aber schon bei 12% als problematisch erwiesen hatte, musste (mal wieder *lach*) ein Alternativplan für die 15% her. Dieser bestand darin, die Seifen in einen Dividor (flache rechteckige Form mit Trennstegen) zu gießen und daraus Stücke in Probegröße zu schneiden. 

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: von links nach rechts Hebe Lavendel, Harmonia unbeduftet und Hyperia Lavendel.

Die nächste Seife ist mit meinem Stutenmilch-Rezept Artemis. Dies ist die "Ceder/Safran"-Version, in einem sanften Braunombre.

 

War bei den letzten Seifen dieser Reihe noch eine Abstufung zu sehen, so gefällt mir der stufenlose Übergang der Farbe hier besonders gut. Und der Duft ist einfach klasse - männlich herb und frisch!

Die nächste im Bunde ist Nachschub für bestehende Seifen: Aphrodite in 12% mit Rosenduft. Immer wieder schön anzusehen!

Die letzte Seife, die in meinem Urlaub entstanden ist, ist ein kleines Experiment. 

 

Rezept: Sonnenblumenöl (HO), Kokosöl, Kakaobutter, Reiskeimöl, Rizinusöl, Schafsmilch, Banane, Olivenkern-Mandelstein-Granulat

Laugenflüssigkeit mit Alpaka-Wolle

Duft: Classic (GF)

Farbe: keine

ÜF: 20%

 

Normalerweise siede ich keine Seifen mit einer solch hohen Überfettung. Für ein Projekt in einer meiner Facebook-Gruppen mache ich aber gerne mal eine Ausnahme. Dies ist ein Prototyp: Test des Rezeptes, der Banane und der Milch. 

 

Die Banane hatte ich vor wenigen Wochen eingefroren (mit Schale) und für die Seife aus dem Winterschlaf geholt. Nach dem Auftauen war sie sehr weich, geschmacklich aber noch einwandfrei, weshalb sie dann auch in die Seife gewandert ist. In den fertigen Seifenleim kam noch ein wenig Schafsmilch. Olivenkern-Mandelstein-Granulat soll als Peeling dienen und ist ebenfalls zum ersten Mal in einer meiner Seifen. Bisher hatte ich Mohn wie bei der Poseidon oder Kaffeepulver genutzt.

 

Im Moment ist die Seife noch ein wenig gummilig, ich hoffe, das gibt sich noch nach der Reifezeit.